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Spanien: Madrid, Valencia, Barcelona

Anreise, Unterkünfte und Reisen vor Ort

Der Hinflug ging von Köln nach Madrid per Ryanair, zurück ging es dann von Barcelona nach Frankfurt mit Vueling, einem spanischem Billigflieger. Zwischen den drei Städten Madrid, Valencia und Barcelona war ich mit der Bahn unterwegs. Am Besten bucht man hierfür bereits rechtzeitig von zu Hause aus, die Tickets sind dann sehr günstig zu haben. An den Abfahrts-Bahnhöfen sollte man nicht im letzten Moment auftauchen, da für den Zugang zum Bahnsteig nahezu flughafenähnliche Gepäck-Kontrollen vorgenommen werden.

Die Unterkünfte habe ich über AirBnb gebucht. In Madrid bin ich verkehrsgünstig gelegen nahe dem Bahnhof Atocha untergekommen, wo man mit dem Flughafenbus gut hinkommt. In Valencia hatte ich eine sehr moderne und großzügige Unterkunft direkt gegenüber der Kathedrale, kann ich nur empfehlen (zumindest, wenn man kein Problem mit Katzen hat, da zwei junge Kätzchen zum Haushalt gehören). In Barcelona bin ich im Stadtteil El Poble Sec untergekommen. Hierher verirren sich kaum Touristen, so dass man morgens im Cafe unter Einheimischen ist, was ich als Pluspunkt empfunden habe. Ein Manko war hingegen der wenig Vertrauen erweckende klapprige Fahrstuhl, aber Treppensteigen hält ja bekanntlich fit.

Madrid

Plaza Mayor In die spanischen Hauptstadt gibt es viele bekannte Museen, unter anderem das Museo del Prado, eines der größten Kunstmuseen der Welt. Hier sollte man etwas Zeit und Muße mitbringen, ich habe mich hier fast eine halben Tag lang aufgehalten.

Bei schönem Wetter bietet sich ein Spaziergang im weitläufigen Parque de El Retiro an.

Beeindruckende Ausmaße hat auch der Palacio Real mit rund 3000 Räumen, wo heute jedoch niemand mehr dauerhaft wohnt. Gegen Abend ist der Eintritt kostenlos, die Besucherschlangen dann allerdings auch entsprechend lang.

Eine schöne Aussicht auf Madrid hat man vom Dach des Circulo de Bellas Artes.

Eine in Spanien etwas ungewöhnlich anmutende Sehenswürdigkeit ist der altägyptische Templo de Debod, der in Madrid komplett wieder aufgebaut wurde.

Nicht zuletzt hat Madrid etliche gute Ausgehmöglichkeiten und nette Tapas-Bars, vor allem in der Gegend um die Calle de las Huertas.

Valencia

Ciudad de las Artes y de las Ciencias Die drittgrößte Stadt Spaniens hat man als Tourist vielleicht nicht ganz so auf dem Schirm, entpuppte sich aber als Geheimtipp. Rund um die Kathedrale und den belebten Plaza del Virgen schlängeln sich die verwinkelten Gassen der historischen Altstadt. Hier finden sich nette Kneipen und Tapas-Bars, und auch Paella kann man hier kosten.

Vom Turm der Kathedrale hat man die beste Aussicht über die Stadt, der anstrengende Aufstieg lohnt sich.

Das moderne Kontrastprogramm bietet die Ciudad de las Artes y de las Ciencias mit Bauten des aus Valencia stammenden Star-Architekten Santiago Calatrava.

Hier befindet sich auch das L’Oceanogràfic, der größte Aquariumskomplex in Europa. Der Eintrittspreis ist zwar saftig, doch dafür wird auch einiges geboten. Neben Fischen und anderern Meeresbewohnern gibt es beispielsweise auch wunderschöne Schmetterlinge zu bewundern.

Eine besondere Attraktion in Valencia ist der Park Jardines del Turia, der sich über neun Kilometer im ehemaligen Flußbett des Turia erstreckt. Hier kann man joggen, spazieren oder auch Valencia mit dem Rad erkunden.

Nicht versäumen sollte man die Markthalle, wo man frische Säfte kosten kann oder einfach nur die lebhafte Atmosphäre genießen.

Für eine Stadtbesichtigung ist die "Free Tour Valencia" zu empfehlen, wo Einheimische den Touristen die Highlights ihrer Stadt näherbringen. Es gibt keinen festgelegten Preis, man zahlt, was einem die Tour wert war. Ähnliche Touren hatte ich auch in Madrid und Barcelona getestet, in Valencia war der Unterhaltungs- und Informationswert aber mit Abstand am größten.

Nicht zuletzt hat Valencia auch einen schönen, breiten Strand für Sonnenhungrige. Da während meines Aufenthaltes allerdings recht viel "cloudy sky above Valencia" war - laut Tourguide ein sehr seltenes Erlebnis - habe ich diesen leider nicht näher testen können.

Barcelona

La Sagrada Família In der katalanischen Metropole sind die Werke von Antoni Gaudí und weitere Bauten des Modernisme bekannte Sehenswürdigkeiten. Hier muss man allerdings ggf. vorausplanen - sowohl in der Sagrada Familia als mittlerweile auch im Park Güell gibt es Tickets für bestimmte Zeitfenster. Bei meinem spontanen Besuch des Park Güell konnte ich dann leider nur von außen schauen.

Nicht versäumen sollte man das ehemalige Fischerviertel Barceloneta. Von dort kann man direkt weitergehen zum Strand bzw. zum Port Olympic oder dem Hafen von Barcelona.

Ein netter Park für einen kleinen Spaziergang ist der Parc de la Ciutadella. Auch der Aufstieg vom Plaça Espanya zum Montjuïc zum Museu Nacional d'Art de Catalunya lohnt sich.

Zum Weggehen ist zum Beispiel das lebhafte Viertel Gràcia zu empfehlen.


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