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Schweiz

Donnerstag, 18. Juni 2009
Köln-Zürich


Uetliberg ZürichDa wir zu einer Geburtstagsfeier in die Schweiz eingeladen waren, nutzten wir die Gelegenheit, das südliche Nachbarland einmal näher unter die Lupe zu nehmen.

Am schnellsten und günstigsten ging es per Flieger, und so starteten wir früh morgens von Köln aus nach Zürich. Dort angekommen, suchten wir zunächst unser Hotel in ZürichWest auf. Das ehemalige Industrieviertel wurde in den letzten Jahren nach und nach zu einem der angesagtesten Stadtteile. Alte Industriegebäude wurden umgebaut, so beispielsweise das "Schiffbau", wo unter anderem Theateraufführungen stattfinden. In der alten Gießereihalle "Puls 5", die unserer Unterkunft gegenüber lag, findet man hingegen diverse Geschäfte und Restaurants. Der Besucherzuspruch scheint allerdings eher mäßig. Auf der Suche nach einer Kleinigkeit zum Mittagessen wurden wir hier jedoch fündig.

Gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof, um mit der Uetlibergbahn den gleichnamigen Berg zu erklimmen. An der Endstation angekommen, mussten wir noch ein Stück laufen, ehe wir am Gipfel angekommen waren. Von dort bot sich ein herrlicher Ausblick auf die Stadt und den angrenzenden Zürichsee.

Altstadt ZürichWieder unten angekommen, erkundeten wir die Innenstadt rund um dem Fluss Limmat. Ein auffälliges Wahrzeichen ist die Kirche St. Peter, die das größte Kirchenziffernblatt Europas hat. Die Atmosphäre in der Altstadt ist eher gemütlich. Zürich ist zwar die größte Stadt der Schweiz, mit 360.000 Einwohnern aber doch recht übersichtlich.
Unterwegs gönnten wir uns dann ein Päuschen in einem gemütlichen Cafe in der Altstadt. Die Preise waren reichlich deftig, damit muss man sich in der Schweiz allerdings besser vorher schon abfinden.

Zum Flair der Stadt trägt vor allem auch die Lage am Zürichsee bei. Entlang des Ufers gibt es eine hohe Strandbaddichte, was bei sonnigem Wetter auch regen Anklang fand. Das Wasser hat angeblich sogar Trinkwasserqualität. Mit einem Linienboot fuhren wir ein Stück den See entlang bis zu Haltestelle Zürichhorn, wo man in einem netten Park am See spazieren konnte.
In der Nähe ist auch der Botanische Garten, der der Universität angeschlossen ist. Dieser ist allerdings weniger spektakulär und eher für Botanikfreaks zu empfehlen.

Abends drehten wir noch eine Runde durch Zürich-West, wo wir in einem asiatischen Restaurant zu Abend aßen.

Freitag, 19. Juni 2009
Zürich


ZürichAm heutigen Tag hatte sich der Sommer leider komplett verabschiedet, stattdessen war Dauerregen angesagt. Den kompletten Tag im Cafe zu verbringen, hätte uns bei den hiesigen Preisen vermutlich ruiniert, und so entschlossen wir uns, ins Museum auszuweichen. Zunächst war das Museum für Gestaltung an der Reihe. Dieses ist durchaus einen Besuch wert, allzu lange kann man sich dort allerdings nicht aufhalten.

Da es draußen jedoch immer übler wurde, gingen wir nachmittags noch ins etwas abgelegene Nordamerika Native Museum. Dort gab es unter anderem eine interessante Sonderausstellung mit Bildern des Zürichers Karl Bodmer, der 1832 bis 1834 Nordamerika bereist hatte.

Im Anschluss machten wir einen Zwischenstop im Hotel, bevor wir abends noch mit Regenschirm bewaffnet in die Altstadt gingen. Dort fand sich zumindest noch eine trockene und gemütliche Kneipe, um den Abend ausklingen zu lassen.

Samstag, 13. Juni 2009
Zürich-Fribourg


Heute sah das Wetter schon wieder einladender aus, und so konnten wir noch ein wenig die Sonne genießen. Entlang dem Schanzengraben, einem etwas versteckt liegenden Wassergraben nahe der Innenstadt, führt ein netter Weg vom Hauptbahnhof bis hin zum Zürichsee.

Zürich LimmatEntlang des Limmat schlenderten wir dann zurück in Richtung Bahnhof und genossen unterwegs noch die Aussicht vom Lindenhof auf die Altstadt.

Am Nachmittag stiegen wir dann wieder in den Zug. Ziel war das Örtchen Pensier nahe Fribourg im französischsprachigen Teil der Schweiz. Dort sollte in einer Hütte am See die Geburtstagsfeier stattfinden. Trotz nicht optimalen Wetters wurde es eine lustige Party mit interessanten Leuten. Ziemlich gewöhnungsbedürftig war allerdings das Schwyzerdütsch, da waren die französisch sprechenden Gäste fast besser zu verstehen.

Nach der Party fanden wir Unterkunft bei "Geburtstagskind" Nadine.

Sonntag, 14. Juni 2009
Fribourg-Köln


FribourgHeute machten wir zum Abschluss noch eine kleine Besichtigungstour durch Fribourg mit unserer Gastgeberin und einer belgischen Freundin von ihr, die ebenfalls ein paar Tage in der Schweiz blieb.

Fribourg hat eine schöne Altstadt und ist teilweise in einem Tal gelegen. Mit einer kleinen Bergbahn kann man den Höhenunterschied zu den oben gelegenen Stadtteilen bequem überbrücken. Ein altes Viadukt überspannt das Tal und prägt das Stadtbild.

Am frühen Nachmittag machten wir uns dann auf den Rückweg, diesmal per Zug ging es in fünfeinhalb Stunden zurück nach Köln.


Bilder Schweiz 1
Bilder Schweiz 2
Bilder Schweiz 3

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