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Allgäu: Bad Hindelang und Umgebung

Zusammen mit einer Freundin ging es für ein paar Tage ins Allgäu nach Bad Hindelang. Wir wollten ein wenig entspannen, wandern und gute Bergluft schuppern.

Anreise
Die Anreise erfolgte mit dem Auto, was in der Gegend auf jeden Fall empfehlenswert ist, auch um vor Ort etwas flexibel zu sein. Uns ist allerdings auch hin und wieder ein Bus begegnet, zur Not kann man vermutlich auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein.

Unterkunft
Wir waren im Romantik Hotel Sonne, was sich als gute Wahl herausstellte: großes Zimmer mit Balkon, schöner Wellnessbereich und ein gutes Frühstück, um gestärkt in den Tag zu starten.

Unternehmungen
Mächtig Betrieb auf dem Gipfel des Iseler Von Bad Hindelang aus kann man direkt einige größere und kleinere Touren starten. Ein entspannter halbstündiger Weg führt durch den Hirschbachtobel zum Cafe Polite hinauf. Von dort hat man einen schönen Ausblick auf Bad Hindelang und kann prima auf der Terasse chillen.

Eine längere Wanderung führte uns durch den Wildbachtobel, hier war allerdings schon recht gute Trittsicherheit erforderlich - deshalb auch nicht zu Unrecht der Hinweis "Alpine Gefahren" auf dem Wegweiser. Weiter ging es über die Ochsenalpe mit Einkehr bis nach Oberjoch. Zurück ging es über den Aussichtspunkt Kanzel. Zu guter Letzt schafften wir es auf dem Abstieg nach Hindelang noch, uns zu verlaufen - merke, die Straße muss unterquert werden...

Eine Herausforderung, zumindest für meine bescheidene Wanderkondition, war dann die Wanderung am Iseler. Von Oberjoch ging es zunächst mit der Iselerbahn zum Startpunkt des Gipfelaufstiegs. Etwa 40 Minuten lang führte der Weg bergauf über teils steinige Passagen, dafür gab es am Wegesrand schöne Vegetation zu sehen. Schon einigermaßen nach Luft japsend konnte ich mir dann noch von einem anderen Wanderer den Kommentar anhören, dass ich "auch schon mal frischer" ausgesehen hätte. Da konnte ich zugegebenermaßen nicht widersprechen. Der Ausblick vom Gipfel entschädigte allerdings für die vorangegangenen Mühen. Am Gipfelkreuz herrschte rege Betriebsamkeit, die Leute kamen über verschiedene Wege, so führt unter anderem auch ein Klettersteig auf den Iseler.

Auf dem Abstieg sparten wir uns dann die Berbahn und wanderten mit einer Einkehr bis Oberjoch hinunter.

Zur Erholung bei warmen Wetter ist das Naturfreibad Prinzen Gumpe in Hinterstein zu empfehlen. Gumpe ist übrigens allgäuerisch und heißt kleiner Teich. Der Eintritt ist kostenlos, dafür sind aber laut Hausordung die Frösche und Fische im Teich zu belassen - das ließ sich einrichten.

Ansonsten hat es in Bad Hindelang eine kleine Fußgängerzone und ein paar Restaurants, nett war zum Beispiel die "Keck Cafe & Weinbar".

Auf dem Rückweg besuchten wir noch die Starzlachklamm und machten einen Abstecher nach Oberstdorf.


Bilder Allgäu 1

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